Gefördert aus Mitteln der Europäischen Union
und des Landes NRW
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Mit Wasserstoff zur Energiewende?

Ein Schlagwort, dass im Zusammenhang mit der Energiewende immer wieder fällt, ist der Begriff Wasserstoff. Die Hoffnungen in das kleine Molekül sind ebenso groß wie die Fragezeichen, die sich bei Laien um die Chancen und Wirkweisen des Elements ranken.

Um Licht in den Energieträger zu bringen, befasste sich die Veranstaltung „Currywurst Pommes mit Innovation“ mit diesem Themenkomplex. Beim Online-Event das im Rahmen des Projekts „Wissen schafft Erfolg“ am vergangenen Mittwoch stattfand, veranschaulichte Prof. Dr.-Ing. Olaf Goebel, Dozent für Energietechnik an der Hochschule Hamm-Lippstadt, wie sich Wasserstoff herstellen und transportieren lasse und wie dieser genutzt werden könne. Hergestellt aus fossilen Brennstoffen wie Methan oder durch Elektrolyse, überzeuge der sehr leichte Stoff durch den dreimal höheren Energiewert im Vergleich zu Öl und Gas und sei dadurch ein interessanter Energieträger. Im Bereich der Gewinnung müsse sich jedoch laut Goebel noch einiges in der Zukunft tun. Bislang würde nämlich 95% des Wasserstoffs aus fossilen Brennstoffen gewonnen und nur 5% durch die Elektrolyse. Dies führe auch zu dessen Stärke im Bereich der Verwendung: Vor allem als saisonaler Energiespeicher für nachhaltig erzeugte Energie sei Wasserstoff hervorragend geeignet.

Ein weiteres Einsatzgebiet hob Dr. Thomas Kattenstein, Leiter des Themengebiets „Brennstoffzelle und Wasserstoff, Elektromobilität“ von der EnergieAgentur.NRW, hervor: die wasserstoffbasierte Mobilität. Diese sei aus seiner Sicht neben der Industrie ein wichtiger Sektor, in dem Wasserstoff zum Einsatz kommen könne. Neben zahlreichen Anwendungsbeispielen zeigte der Experte vor allem auch verschiedene Förderprogramme des Landes NRW und des Bundes auf. Vom Landesprogramm „Emissionsarme Mobilität“ bis hin zur Bundesförderung für alternative Antriebe gab er hierbei einen kleinen Abriss über finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten. Im Fazit sieht Kattenstein NRW als idealen Standort für Wasserstoff, da neben der hohen Nachfrage und den Fördermöglichkeiten auch viele Unternehmen die Technologie aktiv nutzen wollten.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts „Wissen schafft Erfolg“ statt. Dieses wird gefördert durch Mittel der Europäischen Union und des Landes NRW.

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